Unsere 3-Stufen-Verteidigung / Ihre Chancen

Chancen der Verteidigung gegen Unfallflucht

Der Tatvorwurf einer angeblichen Fahrerflucht wirkt auf Beschuldigte oftmals erschütternd. Doch häufig kann ihnen geholfen werden. Dafür entwickeln wir eine auf die Besonderheiten des Falls abgestimmte Strategie - denn er ist (trotz aller Parallelen zu Mandaten mit gleichem Schuld-Vorwurf) für Sie und damit auch für uns einzigartig. Hierum geht es auf dieser Seite.

Verteidigung XXL mit individueller Taktik und "Plan B"

Verteidigung nach Plan


  • Umsetzung der zuvor festgelegten Verteidigungstaktik
  • weitere Anträge an die Polizei / die Staatsanwaltschaft / das Gericht (z.B. Einlassung für den Beschuldigten; Einstellungsantrag; Beweisanträge etc.)
  • ggf. Erhebung von Beschwerden gegen die Beschlagnahme des Führerscheins oder die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis
  • notwendigenfalls Verteidigung im Gerichtssaal neben dem Mandanten
  • Umsetzung des "Ersatz-Plans" (z.B. Einstellung mit Geldauflage oder zeitlich befristetes Fahrverbot statt Entziehung der Fahrerlaubnis), falls die Haupt-Taktik nicht fruchten sollte




Prüfung und Entwicklung der Strategie


Regelmäßig gehen wir bei der Bearbeitung von Unfallflucht-Fällen wie folgt vor:

  • Festlegung des Verteidigungsziels
  • Erstellung anfänglicher Anträge an die Polizei / die Staatsanwaltschaft / das Gericht
  • Einholung und Prüfung der amtlichen Akte
    • bzgl. der Frage einer beweisbaren Identifikation des/der Beschuldigten als vermeintlichem Fahrer
    • auf rechtliche Fehler (Korrektheit der Beschuldigten-Belehrung, Verwertbarkeit etwaiger Beschuldigten-Aussagen etc.)
    • hinsichtlich der Fremd-Schadens-Höhe (ggf. Korrektur-Berechnung)
  • ggf. Einholung eines technischen Gutachtens zur Schaden-Kompatibilität oder zu Wahrnehmbarkeits-Fragen
  • Beratung über Chancen und etwaige Risiken mit einer konkreten Handlungsempfehlung
  • Korrespondenz mit dem Fahrzeug-Versicherer wg. etwaiger Regress-Forderungen (Haftpflicht-Versicherung) bzw. Leistungsverweigerungen (Kasko-Versicherung), sofern dies gewünscht ist (separates Mandat mit eigenständigen Kosten)
  • Ausarbeiten der Verteidigungstaktik
Einen Blick in unser "Strafverteidiger-Nähkästchen" gewähren wir hier.




"Letzter Strohhalm" und Rechtsmittel


Sollte im ersten Anlauf das gesetzte Verteidigungsziel nicht erreicht worden sein und konnte eine Verurteilung nicht abgewendet werden, so gehen wir in der Regel wie folgt vor:

  • Überprüfung der schriftlichen Urteilsgründe
  • Beratung über die Erfolgsaussichten eines Berufungs- oder Revisions-Verfahrens
  • ggf. Durchführung des zweitinstanzlichen Verfahrens vor dem Landgericht
  • Durchsetzung von Verzögerungsmaßnahmen, um ein nicht abwendbares Fahrverbot erträglicher zu machen
  • Beratung über den Weg zur Wiedererteilung einer entzogenen Fahrerlaubnis