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FAQs

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Welche Rechtsfolgen können Ihnen drohen?


Wer wegen einer Fahrerflucht bestraft wird, hat sowohl empfindliche finanzielle Einschnitte, als auch Einschränkungen der Mobilität zu befürchten:

  • eine Geldstrafe oder in gravierenden Fällen bzw. bei vorhandenen Vorbelastungen gar eine Freiheitsstrafe
  • häufig die Entziehung der Fahrerlaubnis durch das Strafgericht mit einer Sperrfrist für die Wiedererteilung (meist mindestens 9 Monate) oder mindestens ein Fahrverbot (bis zu 6 Monate)
  • die Probezeit-Verlängerung und die Anordnung der Teilnahme an einem Aufbau-Seminar ("Nachschulung"), wenn Sie "Führerschein-Neuling" sind
  • eine Regress-Forderung von der Kfz-Haftpflicht-Versicherung wegen der von dort beglichenen Fremd-Schäden (meist begrenzt auf 5.000 €)
  • die Zahlungsverweigerung der Kasko-Versicherung hinsichtlich selbst erlittener Sachschäden
  • unter Umständen Überprüfungen durch die Fahrerlaubnis-Behörde bei älteren Verkehrsteilnehmern
Nähere Einzelheiten dazu finden Sie hier.




Wie können wir Ihnen helfen?


Kurz gefasst:

  • mit einer für Sie individuell ausgearbeiteten strafrechtlichen Verteidigungstaktik - für jeden Fall anders und immer mit einem "Plan B"
  • indem wir Sie zugleich auch bei Problemen mit Ihrer Kfz-Haftpflicht- und ggf. auch Kasko-Versicherung vertreten
  • durch eine "Chef-Anwalt-Behandlung" - die Verlagerung juristischer Tätigkeiten auf Angestellte im Sekretariat gibt es bei uns (anders als in vielen Kanzleien) nicht
  • mit einer Mandats-Korrespondenz, die auf Wunsch vollständig via Telefon und E-Mail abgewickelt werden kann und Termine in der Kanzlei entbehrlich macht, weshalb wir bundesweit tätig sind
Nähere Einzelheiten dazu finden Sie hier.




Warum sind gerade wir die Richtigen an Ihrer Seite?


Da müssen wir nicht lange überlegen ... -

  • weil wir über umfangreiche Erfahrungen aus hunderten Verfahren mit dem Tatvorwurf der Fahrerflucht haben;
  • weil wir ein auf die Verteidigung von "Unfall-Flüchtigen" spezialisiertes Anwalts-Team aufweisen können;
  • weil wir deutschlandweit im Einsatz sind;
  • weil unser erklärtes Ziel stets die Einstellung des Strafverfahrens ist und wir uns insbesondere für den Erhalt Ihrer Mobilität einsetzen;
  • weil wir uns um einen zügigen Verfahrensabschluss bemühen und dabei versuchen, nach Möglichkeit eine für unsere Mandanten belastende Gerichtsverhandlung zu vermeiden und
  • weil unsere Kompetenz und Erfolge nachweisbar sind.
Nähere Einzelheiten dazu finden Sie hier.




Warum sind Unfallflucht-Fälle so brisant?


Fahrerflucht-Verfahren weisen gegenüber sonstigen Strafverfahren eine entscheidende Besonderheit auf:

Selbst der redlichste Bürger, der noch nie mit der Strafjustiz zu tun hatte, ist eben hiervor nicht gefeit, wenn er in einen Unfall verwickelt wird. Eine kleine Unachtsamkeit führt gepaart mit einer Fehleinschätzung der Rechtslage schnell zur Einleitung eines Strafverfahrens mit gravierenden Konsequenzen - sowohl für die Mobilität, als auch für den Geldbeutel.
Natürlich gibt es umgekehrt auch Fälle, in denen sich Verkehrsteilnehmer ganz bewusst - aus welchen Gründen auch immer - dazu entscheiden, von der Unfallstelle abzuhauen.

Bei gezielter Verteidigung durch erfahrene Anwälte kann aber häufig eine Einstellung oder zumindest eine "Schadensminderung" erreicht werden. Von entscheidender Bedeutung ist dabei eine frühestmögliche Mandatierung.




Was kostet eine gute anwaltliche Vertretung?


Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten, denn der zu erwartende Kostenaufwand hängt stets von den Umständen des jeweiligen Einzelfalls ab und auch davon, ob wir "nur" im Strafverfahren verteidigen oder uns auch mit der Kfz-Versicherung auseinanderzusetzen haben. Gerne geben wir Ihnen eine Kostenprognose, bevor Sie uns beauftragen - sprechen Sie uns einfach an! Erste Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.




Was ist das Ziel einer Verteidigung durch uns?


Die Ziel-Setzung muss freilich abhängig davon gemacht werden, wie die Ausgangs-Voraussetzungen aussehen. Nach Möglichkeit setzen wir uns für eine Einstellung des Verfahrens ein, so dass (mit Ausnahme etwaiger Anwaltskosten) keine finanziellen Sanktionen, keine Mobilitätseinschränkung und keine Register-Eintragungen resultieren. Sollte dies nicht erreichbar sein, versuchen wir wenigstens, Konsequenzen für Ihre Mobilität abzuwenden oder kleinzuhalten. Bei alldem schwingt immer mit, dass der oftmals von unseren Mandanten als Belastung empfundene "Gang vor den Richter" vermieden werden soll. Sofern es zu Auseinandersetzungen mit Ihrer Versicherung kommt, stellen wir uns auch diesen und halten Ihnen den Rücken frei, wenn es gewünscht ist.




Wie stehen die Chancen, dass wir Ihnen helfen können?


So nachvollziehbar, wie diese Frage auch ist, kann sie beim besten Willen nicht seriös beantwortet werden, ohne zuvor die Fakten des Falls zu kennen. Ähnlich, wie ein Arzt eine Untersuchung seines Patienten vornehmen muss, um die Erkrankung zu diagnostizieren und Maßnahmen für die Heilbehandlung einzuleiten, müssen wir eine intensive Prüfung der amtlichen Ermittlungsakte vornehmen, um sodann unsere Klienten darüber beraten zu können, wie die weitere Verteidigungstaktik aussieht. Gerne geben wir Ihnen hier aber einen Einblick in verschiedene Verfahrensverläufe der jüngeren Vergangenheit, damit Sie sich ein Bild über unsere Erfolge machen können.